Ein dynamisches, neues Quartier entsteht

An der Stadtgrenze zwischen Kriens und Luzern entsteht ein nachhaltig konzipiertes Stadtquartier, indem ab 2024/2025 gewohnt und gearbeitet werden soll. Geplant ist der Bau von verschiedenen Häusern mit Wohnungen und Gewerbeflächen rund um einen zentralen Platz. Umgesetzt wird das Projekt durch die Zürcher Pensionskasse BVK zusammen mit WAS Wirtschaft Arbeit Soziales Luzern.

Das Areal «Eichhof West» präsentiert sich heute noch als Brache. An der Grenze zwischen Luzern und Kriens soll in wenigen Jahren urbanes Leben und Arbeiten ermöglicht werden. Die Baueingaben für das ganze Gelände erfolgen in den nächsten Monaten. Mit den Bauarbeiten soll unmittelbar nach Erhalt der Baufreigabe begonnen werden. Während WAS Wirtschaft Arbeit Soziales die Räumlichkeiten im Sommer 2024 beziehen möchte, ist der Bezug der ersten Wohnungen und Gewerbeflächen auf 2025 geplant.

Das Sozialversichernde

Im südwestlichen Teil des Geländes wird das neue Bürogebäude für das Sozialversicherungszentrum WAS Wirtschaft Arbeit Soziales Luzern errichtet. Das Siegerprojekt des renommierten Architekturbüros Gigon/Guyer wurde bereits im vergangenen Juni präsentiert. Es besticht nicht nur ästhetisch und architektonisch, sondern ist ökologisch wegweisend, da es ohne Heizung oder energieraubende Klimasysteme auskommt. Während das Gebäude mit der Abwärme von Menschen, der Computer und des Lichts geheizt wird, sorgt bei sommerlicher Wärme frische Luft für Kühlung. Für die Mitarbeitenden sowie Kundinnen und Kunden besteht der Mehrwert insbesondere in dem zentralen und gemeinsamen Kundenempfang an einem Ort und der dadurch ermöglichten Synergien.

Das Vielseitige

Im Baufeld im südöstlichen Arealbereich wird ein Hochhaus mit dreigeschossigen Sockel für gewerblichen Nutzungen gebaut. Darüber wird im westlichen Teil ein Hochhaus mit weiteren 14 Geschossen gebaut. Die 55 2½-Zimmer- und 28 3½-Zimmer-Wohnungen bieten einen wunderbaren Blick auf den Pilatus und aus den oberen Geschossen auf den Vierwaldstätter See.

Der mit insgesamt 4 Geschossen über dem Sockelbereich deutlich niedrigere Gebäudeteil im Osten, richtet sich mit 16 5½-Zimmer- und 4 6½-Zimmer-Einheiten an grössere Haushalte.

Architektonisch ist diese Einheit durch die horizontal umlaufenden Fenster und Brüstungsbänder mit Photovoltaik-Modulen geprägt. Damit leistet auch das Hochhaus, einen guten Beitrag an die Eigenstromproduktion auf dem Areal. Die Massnahmen erlauben eine Zertifizierung nach SIA Effizienzpfad, SNBS und nach Minergie-P.

Das Spannende

Das zehngeschossige Gebäude orientiert sich entlang des Hangfusses. Interessant ist die Aufteilung mit Wohnungen von 2½ bis 4½ Zimmern, die je nach Lage in sogenannten Split-Level – also teilweise 1,5-fache Raumhöhe und Treppenverbindungen in der Wohnung – angeboten werden. Augenfällig wird auch die überdeckte Freiterrasse sein, die sich auf der dritten Etage (oder gegen Norden auf Geländehöhe) befindet. Dieses «Belvedere» schliesst sich direkt an den zentral gelegenen Gemeinschaftsraum des Hauses an.

Das Familienfreundliche

Nördlich und an den Sonnenberg gebaut wird ein weiteres Wohnhaus mit 60 Einheiten von 2½ bis 5½-Zimmerwohnungen entstehen. Die Auslegung der Wohnungen wird mehrheitlich Familien ansprechen. So wurde beispielsweise darauf geachtet, dass Velo- und Kinderwagenräume über einen separaten Zugang neben dem Haupteingang erschlossen und demzufolge zügig und ohne Umwege erreichbar sind. Die Wohnungen zeichnen sich durch grosszügige Wohn- und Essbereiche, grossen Küchen und einen alle Zimmer verbindenden, umlaufenden und grossen Balkon aus. Auch dieses Haus erhält eine Energiegewinnungsanlage: Auf einem Teil des Daches befinden sich Photovoltaik- und Solarmodule.

Das Autofreie

Das Gelände besticht mit hervorragendem verkehrstechnischem Anschluss. Die Überbauung selber wird aber autofrei sein. Für den motorisierten Verkehr wird eine grosszügige, unterirdische Einstellhalle für Bewohner, Kunden, Besucher und Arbeitnehmende geplant. Ebenfalls wird die Anlieferung für Ladengeschäfte im Untergrund erfolgen. Damit entsteht ein zentraler Platz.