Gemeinsam zur Lösung

Eichhof West wurde während des vergangenen Jahres komplett überarbeitet. Die Krienser Behörden, die Parteien und der Verein «Gegen bauliche Willkür» als Vertreterin der Anwohnerschaft wurden stark in die Überarbeitung involviert.

Die Überarbeitung von Eichhof West habe sich für alle Beteiligten gelohnt, sagt Projektleiter Patrick Wetter von der BVK Personalvorsorge des Kantons Zürich. Die BVK hat das Areal von der Brauerei Eichhof im Jahr 2008 übernommen. Das Unternehmen will in den kommenden Jahren im Eichhof rund 200 Millionen Franken investieren. Bei der Überarbeitung des Projekts sei die Vorgehensweise zentral gewesen, betont Wetter. «Wir haben die Anwohnerinnen und Anwohner, die Parteien und die Behörden vertieft in den Prozess integriert.» Dadurch wurde der Rückhalt bei den politischen Parteien und der Bevölkerung verbessert.

Hauptkritikpunkt Hochhäuser

Im April 2013 hat der Einwohnerrat den Bericht und Antrag an den Gemeinderat zur Überarbeitung zurückgewiesen. Hauptkritikpunkte am alten Projekt waren die Lage und Höhe der Hochhäuser, das Verkehrskonzept, und die Qualitätssicherung über das ganze Areal Eichhof West.

Nachdem der Gemeinderat die Kritikpunkte analysierte, trafen sich die Projektverantwortlichen die Parteien und die Anwohnerschaft mehrmals an einem Runden Tisch. «Wir haben uns bewusst auf eine offene und kritische Diskussion mit den Beteiligten eingelassen», erklärt Wetter. Nur so sei es möglich gewesen, die Projektüberarbeitung nachhaltig und transparent durchzuführen. Gleichzeitig wurde der Überarbeitungsprozess von einem unabhängigen Fachgremium professionell begleitet. «Mit diesem Vorgehen konnte gemeinsam eine mehrheitsfähigere und überzeugendere Lösung erarbeitet werden », ist Wetter überzeugt.

Inputs der Anwohner berücksichtigt

Das Ergebnis wurde im Dezember 2014 an drei öffentlichen Informationsveranstaltungen der Krienser Bevölkerung vorgestellt. «Das Interesse war erfreulich gross. Die direkten Inputs wurden äusserst ernst genommen und waren für uns sehr wichtig», sagt Wetter. Gewisse Anregungen wurden auch bewusst berücksichtigt und umgesetzt: «Aufgrund der Rückmeldungen von Direktbetroffenen reduzierten wir das Hochhaus nochmals um drei Geschosse», erzählt Wetter.

Die wichtigsten Veränderungen finden Sie hier.